Bundles oder Singles? Zusammen ist man weniger alleine.

In eine Software- Suite investieren oder lieber doch bei den mitgewachsenen Einzelanwendungen bleiben? Das ist hier die Frage! Wir haben die Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst.

Wir stellen uns ein kleines KMU vor: Word und Excel reichen langsam nicht mehr aus, um alle Zahlungseingänge und Rechnungen festzuhalten. Eine Software, die diese Bereiche abdeckt muss her und so ist die erste Finanzanwendung wie eine grundlegende Buchhaltungssoftware schnell gekauft. Doch das Unternehmen wächst weiter. Bald braucht es eine App, um Kunden zu verwalten und den gesamten Kundenlebenszyklus zu automatisieren. Es folgt der E-Store als Teil der Website, ein Auftragsmanagementsystem und natürlich eine CRM Software. Ab einer gewissen Anzahl von Kunden stellt sich dann die Frage nach einem Marketing Automation Tool, einem Kampagnen Tool, welches Umfragen versenden kann und einer moderneren Kundensupport Lösung. Und siehe da: Innerhalb von wenigen Jahren ist die Liste der Einzelsoftware Anwendungen in die Länge gewachsen. Im besten Fall lassen sich diese einzelnen Softwarelösungen miteinander verbinden. Aber nicht immer ist das der Fall. Und dann?

Drei Herausforderungen bei Einzelanwendungen

In vielen Fällen bleiben Unternehmen bei der Vielzahl an Einzellösungen. Dies führt jedoch oft zu negativen Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse, das Geschäftswachstum und damit langfristig auch auf den Erfolg des Unternehmens. Was passiert, wenn ein KMU weiterhin Einzelanwendungen verwendet? Hier sind einige der Herausforderungen, vor denen Unternehmen stehen könnten, wenn sie eine einzige Anwendung für jede Abteilung oder jeden Geschäftsprozess verwenden:

  1. Die Mitarbeiterproduktivität sinkt

    Wenn Ihre Mitarbeiter viel Zeit damit verbringen müssen, administrative Aufgaben für automatisierbare Dinge zu erledigen und noch dazu parallel mit mindestens 5 bis 10 verschiedenen Anwendungen arbeiten müssen, um die Informationen zu finden, steigt das Fehlerrisiko während die Effizienz der Aufgabenerfüllung sinkt.

  2. Mangelnde Daten und inkonsistente Berichterstattung

    Wenn einzelne Anwendungen nicht miteinander kommunizieren, können die erhobenen Echtzeit-Daten veraltet, falsch und gar irrelevant werden. Auch wenn Sie mehr als ein System oder verschiedene allgemeine Ordner haben, ist es zeitaufwendig, herauszufinden, wo sich die neuesten Daten, Dokumente oder Berichte befinden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer inkonsistenten Berichterstattung.

  3. Aufwändige und komplexe Integrationen

    Mehrere Anbieter, unterschiedliche Verträge und zeitintensive Projekte. Einzelanwendungen sinnvoll in einer App zu implementieren ist zeitaufwendig, stressig und teuer.

 

Wie Ihnen dabei eine integrierte Software-Suite helfen kann?

Anstatt also auf Einzellösungen hängen zu bleiben, die ihr Unternehmen langsamer machen, bietet sich der Schritt zu einer integrierten Software-Lösung an, welche alle Aspekte des Unternehmens abdeckt. Eine Cloud-Lösung entlastet außerdem ihre Infrastruktur und ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit und von überall zugänglich. Doch das ist nur ein Vorteil. Eine Suite kann Ihnen auch helfen…

  1. Kosten zu sparen

    Es ist definitiv billiger, eine integrierte Suite von Apps zu pflegen und zu verwenden, anstatt mehrere Apps von verschiedenen Anbietern zu haben. Sie haben einen klaren Überblick über die Lizenzkosten, können Ihren Abrechnungszeitraum wählen und es gibt keine versteckten Kosten und keine Integrationsprojekte mit teuren externen Beratern.

  2. Zeit zu sparen

    Durch die Implementierung einer Suite-Lösung ermöglichen Sie Ihren Teams, schneller und intelligenter zu arbeiten. Mitarbeiter und Abteilungen können nahtlos über jedes Dokument oder Tool kommunizieren. Mit Single Sign-On kann jeder Mitarbeiter von allen Apps, jederzeit und von jedem Gerät aus, auf alle wichtigen Daten zugreifen. Keine unnötigen Suchereien – sondern alle Informationen, die benötigt werden auf einen Blick und an einem Ort - dargestellt in einer 360-Grad-Ansicht.

  3. Produktivität und Effizienz zu steigern

    Die Produktivität der Mitarbeiter wird steigen, da die Prozesse über die Apps hinweg optimiert und automatisiert werden und alles vorintegriert ist. Ihre Teammitglieder können sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und administrative Aufgaben werden anwendungsübergreifend automatisiert.

  4. IT-Supporttickets zu reduzieren und Ihre IT-Produktivität steigern

    Ihr IT-Team gewinnt an Sicherheit, weil jedes einzelne Tool unterstützt wird und sicher ist. Darüber hinaus müssen Sie sich nur mit einem Anbieter befassen, was weniger Supportanfragen, Updates und Schulungen bedeutet.

  5. ein verbessertes Reporting sicherstellen

    Daten aus unterschiedlichen Reporting-Tools zu ziehen und abzustimmen hinterlässt nicht selten ein komplettes Chaos in der Berichterstattung. Eine vorintegrierte Berichtsfunktionalität, die Daten aus den unterschiedlichsten Tools zusammenfasst, lässt hingegen fast keine Wünsche offen.

  6. Ihre End-to-End-Sicherheit und Compliance aufrechtzuerhalten

    Mit einer Suite befinden sich alle Daten auf einer einzigen, sicheren Plattform. Die von Ihnen verwendeten Apps ermöglichen es Ihrem Unternehmen, GDPR-konform zu sein.

 

Sie sehen, die Liste der Vorteile einer Suite überwiegt. Das bestätigt auch die Praxis: Laut einer im August 2018 von Nucleus* durchgeführten Studie wenden sich Unternehmen zunehmend Single-Suite-Anwendungen zu, da die marktübergreifende Integration zu einem großen Erfolgsfaktor wird.

Unternehmen müssen in der Lage sein, Daten in Echtzeit abteilungsübergreifend auszutauschen und zu nutzen, was mit einer einzigen Suite viel einfacher ist. Laut der gleichen Studie werden etwa 80% der Kunden, die CRM nutzen, sich für eine integrierte Suite von Anwendungen entscheiden.

Alles in allem liegen die Vorteile der Verwendung einer integrierten Suite auf der Hand. Nun liegt es an Ihnen, zu entscheiden, welche Sie wählen werden.

 

*Nucleus research: https://nucleusresearch.com/wp-content/uploads/2018/08/s116-First-half-2018-market-survey2.pdf