Wann IoT-Projekte erfolgreich sind

Das Internet of Things (IoT) erobert zunehmend deutsche Unternehmen. Doch nicht jedes Projekt ist auch ein Erfolg. Ob ein Projekt scheitert oder nicht, ist keine Frage des Zufalls, sondern hat seine Gründe.

Gründe für das Scheitern von IoT-Projekten

IoT-Projekte verändern Unternehmen – nachhaltig und auf vielfältige Weise. Denn IoT-Projekte sind Innovationsprojekte mit einem starken transformativen Charakter. Prozesse verändern sich und führen zu intensiven Kooperationen mit den verschiedensten Unternehmensteilen. Für die involvierten Abteilungen heißt das, dass sie sich zwingend mit der wertvollsten Unternehmensressource, den Daten, beschäftigen müssen. Die analytischen Verfahren zur Datenauswertung ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch jedes Projekt. Datensilos lösen sich auf und ein wettbewerbsfähigeres, kundenzentrierteres und datenbasierteres Ökosystem tritt an ihre Stelle. Aber jedes IoT-Projekt muss zwangsläufig scheitern, wenn dieses Innovations-Ökosystem nicht funktioniert oder dauerhaft gestört ist.

Erfolgsfaktoren

Warum ein IoT-Projekt scheitert, kann unterschiedliche Gründe haben. Die Umsetzung von unzähligen Projekten, ob nun ein Großprojekt mit 1,2 Millionen IoT Smart Meters oder auch nur Temperaturüberwachung einer Austernpilzzucht, zeigt: es gibt drei Phasen, die es im Auge zu behalten gilt.

Phase 1 - Planung und Exploration

IoT-Use Cases mit klaren Mehrwerten müssen definiert, dokumentiert und anschließend priorisiert werden. Zur erfolgreichen Umsetzung gehört dann auch ein passender Partner für das innovative IoT-Projekt, der sorgfältig ausgewählt werden sollte. Zusammen muss die Frage beantwortet werden, ob diese Use Cases realisierbar sind und zu welchen Kosten. Bei Projekten mit Leuchtturmcharakter sollten die plattformbasierten Mehrwerte und nicht der einzelne Use Case im Fokus stehen. Hier geht es in erster Linie nicht um Effizienz, sondern um die Auswirkungen und das Ergebnis des innovativen Ansatzes. Ganz entscheidend für einen erfolgreichen, späteren Live-Betrieb ist die Dokumentation der während der Projektphase auftretenden Veränderungen.

Phase 2 - Organisatorische Vorbereitung und Festlegung der Verantwortung

In dieser Phase muss der zu erzielende Mehrwert des IoT Datenflusses definiert und die internen und externen Kooperationen im Bereich Data und Advanced Analytics identifiziert und festgelegt werden. In einem weiteren Schritt gilt es, erste analytische Dashboards und ML Modelle nicht nur zu erstellen, sondern intern und extern – auch mit Hilfe von Feedbackschleifen – zu überprüfen. Daraus ergibt sich die Planung möglicher bzw. nötiger iterativer Verbesserungen und letztendlich die Entscheidung für ein Go oder No-Go.

Phase 3 - Go Live

Der Übergang in den Produktivbetrieb muss mit einem Prozess Management und Fallback Plänen für die Veränderung vorbereitet werden. Ein Big-Bang Rollout verbietet sich dabei, um das Risiko eines Business Impact auf ein Minimum zu reduzieren. Es ist in dieser Phase auch ratsam, temporäre „Value-Offices“ zu implementieren, um die materiellen und immateriellen Werte zu dokumentieren. Die Projektverantwortlichen sollten darauf vorbereitet sein, dass eine Neukalibrierung der Kompetenzen entlang der Wertschöpfung genauso notwendig ist, wie eine permanente Anpassung der Kommunikation und die Fixierung auftretender Issues.

Die Technik nicht aus den Augen verlieren

Darüber hinaus sollten aber auch die technischen Aspekte der IoT Produktentwicklung, wie beispielsweise die IoT-Connectivity, nicht vernachlässigt werden. Neue komplexere Technologien werden den Kommunikationsstandard 2G über kurz oder lang vom Markt verdrängen. Auch wenn die Frequenzbänder weltweit fragmentiert sind, konnte 2G mit 4 Bändern den gesamten Frequenzbereich abdecken. Da die Operatoren aber nicht zur Implementierung aller 4 Bänder verpflichtet werden können, kann es passieren, dass sich weltweit Geräte möglicherweise unterschiedlich verhalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es deshalb ratsam, sich auf bewährte, robuste Protokolle zu stützen, um möglichen Problemen zu begegnen.

LWM2M ist die besser Wahl

Als bewährt hat sich das Protokoll LWM2M erwiesen. Es verfügt über Features wie Device Management mit Remote Reconfiguration - Stichwort FOTA - oder im Security-Bereich Authentication über Encryption oder Device Bootstrapping und bietet die notwendige Interoperability, also die Möglichkeit, Hardware, Connectivity und Cloud Plattform austauschen zu können. So lassen sich Vendor- und Plattform- Lock-In Effekte vermeiden. Zwar hat sich MQTT ebenfalls als Standard in der IoT Welt etabliert. Aber aufgrund der fehlenden „Interoperability“ in Form von Data Models und Device Management ist LWM2M die bessere Wahl.

Ein oft vernachlässigter Punkt sind die Kosten (TCO und Operations). Sie sollten über den gesamten Device-Lifecycle niedrig bleiben. Bei der ebenso wichtigen Wahl der passenden IoT Plattform muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sie zukunftsfähig und generisch ist, dass sie also viele Standard-Protokolle für Maschinenkommunikation versteht und über integrierte analytische Fähigkeiten verfügt. Nur so lassen sich viele Use Cases damit abdecken.

Innovatoren willkommen

A1 Digital lebt Innovationen oder anders gesagt: A1 Digital is made for innovators! Ein Markenzeichen von Innovatoren ist die Effizienz, der Wunsch, Neues auszuprobieren und Bestehendes zu verbessern. Bei A1 Digital können die Innovatoren sich sicher sein, dass sie den für ihr Projekt passenden Service bekommen, verbunden mit der Gewissheit, dass wir sie während des gesamten Projekts begleiten. Damit garantieren wir, dass sich die Komplexität ihrer innovativen Idee auch realisieren lässt, und zwar zu einem adäquaten Preis.

Visionen werden Realität

Den Innovatoren, die zu uns kommen, geht es um Vision und nicht um Stückzahlen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, innovative Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Potenzial zu erkennen und ihre Visionen erfolgreich umzusetzen. Anschließend begleiten wir sie dann vom Design bis zur Marktreife ihrer Vision, vom ersten Hardware-Prototypen bis hin zu Plattformen, die 1.000 Anomalien pro Sekunde in der Produktion analysieren. Und auch noch während der Expansionsphase stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir machen dabei keinen Unterschied zwischen einem kleinen Unternehmen oder einer innovativen Abteilung eines Weltkonzerns.

Wheelguard, Tractive, Untha, Routeco oder Discovergy sind sichtbare Beweise von vielen anderen dafür, dass wir mit Einsatz und Begeisterung die Vision der Innovatoren, die zu uns kommen, Wirklichkeit werden lassen. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass nur aus den Visionen der Innovatoren von heute die bahnbrechenden Ideen von morgen erwachsen werden!

 

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