Die digitale Transformation verantwortungsbewusst gestalten

Der digitale Wandel ist längst Realität. Ein ebenso unbestreitbarer Fakt ist der weltweite Trend zum nachhaltigen Wirtschaften aufgrund von Ressourcenmangel, steigenden Energiekosten und einer verschärften globalen Konkurrenzsituation. Beide Faktoren zwingen Unternehmen zum Umdenken. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammenhängen und welche Punkte Sie beachten sollten, um Ihr Unternehmen anhand dieser Megatrends langfristig erfolgreich aufzustellen.

So hängen digitaler Wandel und nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg zusammen

Inzwischen ist hinreichend belegt, dass Engagement in gesellschaftlichen Belangen die Umsätze eines Unternehmens stark steigen lässt. Ein besonders positiver Effekt ist vor allem dann zu beobachten, wenn das Nachhaltigkeits-Engagement mit den Kernkompetenzen eines Unternehmens verknüpft ist und offensiv nach außen kommuniziert wird. Es gibt sogar Stimmen, die davon ausgehen, dass eine überzeugend digital kommunizierte nachhaltige Ausrichtung zu einem Überlebensfaktor für Unternehmen wird.

Eine weitere unternehmerische Chance, die sich aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit ergibt, liegt im barrierearmen und frühzeitigen Zugang zu Informationen. Stellen Sie sich einfach eine Art unternehmerisches Frühwarnsystem vor, das sie auf gesellschaftliche Erwartungen und Entwicklungen aufmerksam macht, bevor diese geltendes Recht werden. Dieses Frühwarnsystem schützt nicht nur vor Fehlinvestitionen, sondern bietet Ihnen auch demokratisch legitime Einflussmöglichkeiten, zum Beispiel durch frühzeitige Versachlichung von Konfliktfeldern mit Fachinformationen.

Nachhaltig denken – von Anfang an

Wenn Sie die digitale Transformation Ihres Unternehmens verantwortlich gestalten wollen, sollten Sie die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeitsaspekte von Anfang an einkalkulieren. Denn wenn sich eine Ihrer Digitalisierungsinnovationen erst einmal intern oder bei Ihren Kunden durchgesetzt hat, kann diese im Nachhinein nur noch sehr schwer korrigiert werden. Und dies betrifft nicht nur B2C-Geschäftsmodelle – sondern auch den B2B-Bereich.

Der Mensch im Mittelpunkt

Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Umwelt. Der entscheidende Faktor für nachhaltiges Wirtschaften in Zeiten der Digitalisierung sind Ihre Mitarbeitenden. Nehmen Sie die Menschen mit auf dem Weg durch diese tief greifenden Veränderungen, und Sie werden sehen, dass es sich auszahlt. Sinnstiftende Arbeit, ein innovationsfreundliches Klima, positive Fehlerkultur und eine heterogene Altersstruktur erhöhen nicht nur die Leistung, lassen Ideen sprudeln und senken Krankenstände. Diese Faktoren sorgen auch dafür, dass Ihre Digitalisierungsstrategie im Tagesgeschäft wirklich umgesetzt wird.

Wählen Sie Ihre Partner sorgfältig aus

In KMU lässt sich die digitale Transformation meistens nur mit externer Unterstützung stemmen. Achten Sie vor der Zusammenarbeit darauf, wie es um die Nachhaltigkeitsbemühungen Ihrer potenziellen Partner bestellt ist: Wo kommt der Strom für die Cloud her? Werden Arbeitnehmerrechte respektiert? Welche anderen Unternehmen greifen auf die Dienste des Partners zurück? Diese Fragen können helfen, das Fundament für eine langfristig erfolgreiche und verantwortungsvolle Zusammenarbeit zu legen.

Kommunikation, Kollaboration und Marketing – effizient und papierfrei

In diesen drei Bereichen verknüpfen sich Nachhaltigkeit und Digitalisierung vor allem unter den Schlagwörtern „papierfrei“ und „Echtzeit“. Unterlagen und Regalmeter voller Ordner sollten weitestgehend der Vergangenheit angehören. Digitalisiert funktionieren Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen auf Sharepoints und in Kollaborations-Tools. Online-Marketing wiederum ermöglicht mehr ROI-Transparenz bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung und persönlicherem Kundenkontakt (Social Media). Und dafür muss im besten Fall keine einzige Broschüre gedruckt werden. Dies übrigens auch im Außendienst. Hier können dem Kunden entsprechende Inhalte auf einem Tablet präsentiert werden. Und das sogar angereichert um Videos oder interaktive Elemente.

Die vernetzte Produktion

In der intelligenten Produktion der Industrie 4.0 kommunizieren Anlagen, Bauteile und Produkte miteinander. Ein Beispiel sind RFID-Tags auf Bauteilen. Diese speichern nicht nur, um was für ein Teil es sich genau handelt, sondern auch, wo und wie es verbaut werden muss. So steuern die Produkte ihre Herstellung quasi selbst. In der Folge werden Produkte schneller und effizienter gefertigt. Auch der Ausschuss reduziert sich. Verstärkt werden diese Effekte durch eine Datenbank im Hintergrund, die alle Produktionsparameter sammelt, auswertet und so eine vorausschauende Planung ermöglicht.

Fazit: Das Beste aus beiden Welten gewinnbringend nutzen

Viele Unternehmen verfallen angesichts der beiden globalen Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit fälschlicherweise in eine Art Schockstarre. Dafür gibt es keinen Grund: Denn clever verknüpft, strategisch umgesetzt und mit den richtigen Partnern an Ihrer Seite, wirken sich beide Megatrends positiv auf Ihren Unternehmenserfolg aus.

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