Digitale Transformation erfolgreich umsetzen

Die Digitalisierung wird die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren weiter fundamental verändern – und damit vor allem auch den Mittelstand. Die Möglichkeit, an den verschiedensten Orten wie im Home-Office oder von unterwegs in vernetzten Teams zusammenzuarbeiten, fördert Flexibilität, Kreativität sowie die Mitarbeiterzufriedenheit. Sich voll auf diese Prozesse einzulassen, ist anfangs schwer. Dabei hilft das Runterbrechen von oft gehörten und fremd klingenden Meta-Begriffen auf vertraute, besser nachvollziehbare Einzelaspekte. Hochkomplexe Prozesse müssen in der praktischen Umsetzung als verständliche Teilaufgaben angegangen werden. Das hilft sowohl Führungskräften als auch Arbeitnehmern bei der internen Kommunikation, der kleinteiligen Planung und der generellen Umsetzbarkeit.

Digitalisierung als Chance begreifen – und begreifbar machen

40 Prozent der deutschen Unternehmen haben die Herausforderungen der Digitalisierung erkannt und wollen die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen.. Trotzdem ist immer noch eine gewisse Ratlosigkeit im Umgang mit diesem grundlegenden Wandel zu spüren – und das Gefühl einer absoluten Notwendigkeit, endlich konsequent damit zu beginnen. Bloß wie? Laut Bitkom, dem Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie, sorgt sich ein Viertel der Befragten um die Existenz ihrer Unternehmen, sollte weiterhin keine praktikable Strategie für die Digitalisierung entwickelt werden.

Was hemmt den Prozess der Digitalisierung?

Mitarbeiter ohne tieferen Einblick in die Firmenstrategie fürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Sie fühlen sich überfordert und haben Angst, neue, notwendige Skills nicht mehr aufzuholen. Und mit einiger Wahrscheinlichkeit haben Sie so manche Evergreens von ihren Mitarbeitern auch schon einmal gehört: „Das haben wir aber schon immer so gemacht“, „Da kann ich für den Erfolg nicht garantieren“ und „Das kann ich nicht“. Ihre dringendste Aufgabe als CTO bzw. IT-Leiter ist es also, eine digitale Strategie zu entwickeln, ihren Mitarbeitern diese Ängste zu nehmen indem sie diese frühzeitig ins Boot holen. 

Was konkret sind die Ängste der Mitarbeiter?

Jeder sechste Arbeitnehmer fürchtet im Zuge der Digitalisierung um seinen Arbeitsplatz, so eine Umfrage  der Beratungsgesellschaft EY unter 1.400 Angestellten in Deutschland. 70 Prozent erwarten Veränderungen innerhalb ihres Aufgabenbereichs, knapp ein Drittel geht sogar von erheblichen Neuerungen aus. Beim Bekämpfen dieser Ängste ist der Umkehrschluss wichtig: Gerade ohne die Digitalisierung sind Arbeitsplätze in Gefahr. Denn: Unternehmen, die zu spät oder inkonsequent auf diesen Zug aufspringen, werden in den sich rasant wandelnden Märkten chancenlos sein.

Mitarbeitermotivation: Der Mensch steht im Mittelpunkt

Die eigenen Mitarbeiter sind aber nicht nur das größte Hemmnis sondern auch die größte Chance für eine gelungene Digitalisierung. Sie als CTO oder IT-Leiter sind die Schnittstelle zwischen interner Systemtechnik und sämtlichen anderen Abteilungen. Eine Ihrer Hauptaufgaben als Digitalisierungsverantwortlicher ist es, Digitalisierung verständlich zu machen. Die dahin führenden Prozesse transparent und rechtzeitig Ihren Mitarbeitern und später der gesamten Belegschaft zu kommunizieren und die damit erreichbaren Ziele für jeden begreifbar zu machen. Denn Digitalisierung kann nur funktionieren, wenn die Menschen sie verstehen und annehmen. Sie müssen in der Lage sein zu begreifen, weshalb die Neuerungen unumgänglich sind. Und diese letztlich auch mittragen. Die Motivation ist dabei der entscheidende Faktor. Wie das gelingen kann? Indem Sie Ihre Mitarbeiter am Prozess beteiligen, sie mitgestalten und mitentscheiden lassen – wenigstens in ihrem eigenen Arbeitsbereich. geben Sie ihren Mitarbeitern nicht das Gefühl, dass sie die Digitalisierung als (zusätzliche) Last aufgebürdet bekommen, sondern dass sie Teil eines Prozesses sind, der ohne sie gar nicht möglich wäre.

Denken Sie daran: Privat sind Ihre Mitarbeiter schon weiter

Urlaub oder Konzertkarten online buchen? Mit dem Smartphone-Navi das Ziel finden? Die Mails unterwegs auf dem Tablet abrufen? Die meisten erfahren privat längst Neuerungen durch die Digitalisierung als Bereicherung. Und doch halten sie im Job an Gewohntem fest. Dieses Phänomen zieht sich durch alle Hierarchieebenen. Der Unterschied liegt in der Wahlfreiheit. Im Privaten hat man sich selbst entschieden, im Beruf wird die Digitalisierung verordnet. Das sorgt für negative Gefühle wie Angst vor Veränderung, Skepsis und Verweigerung.

Digitalisierung: Alle müssen mit

Die Lösung: Verständnis für die Sorgen und Motivation der Mitarbeiter, indem man sie an dem Prozess aktiv beteiligt. Dazu können Trainingsformate gehören, wie Workshops mit externer Unterstützung, in denen praktisch erfahren wird, welche Tools konkret genutzt werden könnten. Hieraus kann eine gemeinsame Digitalstrategie wachsen, eine gemeinsame Vision, wie die Neuerungen aussehen und was sie bewirken können. So hat IDG, der weltgrößte Anbieter für IT-Medien, im ganz konkreten und vom Markt diktierten Transformationsprozess weg von Print-, hin zu digitalen Publikationen und Services, als eines der ersten Verlagshäuser in Deutschland verlagsweite Workshops mit Digitalisierungsexperten abgehalten. Jeder Mitarbeiter war dabei aufgefordert, seine momentane Rolle und Funktion innerhalb der Arbeitsabläufe zu visualisieren. So entstanden riesige Diagramme, die Ausgangspunkt für Diskussionen, Vorschläge und Verbesserungen waren. Diese wurden dann aus den einzelnen Abteilungen heraus in bedarfsgerechte Ziele und konkrete Maßnahmen für jede Arbeitsunit verwandelt. Das Ergebnis waren motivierte, aktive Mitarbeiter in einem funktionierenden Unternehmen, das sich am äußerst stark erschütterten Markt für IT-Medien weltweit behaupten konnte.

Digitalisierung: Nutzen Sie die Chance

Wer es also schafft, seine Mitarbeiter für die Digitalisierung und deren Vorteile zu begeistern, indem er die Sorgen ernst nimmt und entkräftet, kann nur profitieren. 

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