Digitalisierung: Ängste überwinden, Chancen rechtzeitig nutzen

Unsere Gesellschaft und ihre Arbeitswelt verändern sich seit der Etablierung des Internets in einem atemberaubenden Tempo. Abgesehen von der überschaubaren Gruppe der Nerds und „Early Adopters“ überfordert diese Entwicklung nicht nur den Normalbürger, sondern auch viele Unternehmen. Mehr oder weniger irrationale Ängste vor einer maschinengesteuerten Welt, vor wachsender Arbeitslosigkeit, vor eklatanten Datenschutzverletzungen sowie vor der Notwendigkeit kostspieliger Investitionen prägen das Bild. Doch weitermachen wie bisher ist keine Option. Es wäre schon viel erreicht, wenn die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als lohnende Herausforderung begriffen würde.

Eine Studie des chinesischen Elektronikgiganten Huawei bringt es an den Tag: 53 Prozent der Deutschen nehmen die Digitalisierung als Gefahr wahr, während 66 Prozent der Chinesen sie als Chance sehen. Eines ist sicher: Wirtschaft, Industrie und die Arbeitswelt stehen durch die Digitalisierung vor den größten Umwälzungen seit der industriellen Revolution im 18. und 19. Jahrhundert. Traditionelle Berufsbilder werden verschwinden, neue dafür entstehen. Auch altgediente Unternehmensprozesse werden über den Haufen geworfen und müssen an die neuen Anforderungen angepasst werden. Davon ist ein Großteil der bisherigen Unternehmens-Infrastruktur betroffen. Doch all das ist kein Grund zur Panik. Denn die digitale Transformation muss nicht von heute auf morgen geschehen. Viel mehr Erfolg verspricht es, eine individuelle, mittelfristige Strategie der kleinen Schritte zu entwickeln, die dann auch hundertprozentig an die Anforderungen des eigenen Betriebs angepasst ist. Dabei helfen starke, verlässliche Partner.

Nachhaltigen Unternehmenserfolg sichern heißt auch Arbeitsplätze sichern

Als IT-Experte in einem mittelständischen Unternehmen stehen Sie heute vor der Herausforderung, an allen Fronten Überzeugungsarbeit zu leisten – bei der Belegschaft ebenso wie beim Management und bei Zulieferern. Die wichtigste Erkenntnis: An der digitalen Transformation führt heute kein Weg mehr vorbei. Wer in ein paar Jahren im Markt noch eine maßgebliche Rolle spielen möchte, sollte spätestens jetzt die entsprechenden Weichen stellen. Arbeitsplätze werden vor allem dadurch gerettet, dass man sich auf die Anforderungen des Marktes und seiner Kunden einstellt. Und letztendlich sind es die Kunden, die die digitale Transformation treiben – weil das Internet das Kaufverhalten grundlegend verändert hat. Wir haben es heute mit gut informierten Konsumenten zu tun, die hochwertige Produkte zum günstigen Preis so schnell wie möglich geliefert haben wollen – und auch nach dem Kauf noch den perfekten Service erwarten.

Künstliche Intelligenz ist kein Jobkiller

Wie immer, wenn Innovationen einen großen Einfluss auf die Gesellschaft haben, standen zunächst die Schreckensvisionen im Vordergrund. So prophezeite die Unternehmensberatung McKinsey,   dass innerhalb eines Jahrzehnts etwa 40 Prozent aller Jobs in der Versicherungsbranche wegfallen könnten. Eine Umfrage des Capgemini Digital Transformation Institute unter etwa 1.000 Konzernen zeigt jedoch, dass solche Ängste unbegründet sind: 63 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits heute auf künstliche Intelligenz setzen, geben an, dass dadurch keine Jobs vernichtet wurden. Im Gegenteil: Der Einsatz von KI habe dazu geführt, dass mehr Führungskräfte eingestellt wurden. Insgesamt schätzen die befragten Unternehmen den Einsatz von künstlicher Intelligenz positiv ein: Maschinen könnten Prozesse vereinfachen und Mitarbeiter von zeitaufwendigen Routineaufgaben entlasten. 88 Prozent sind gar der Überzeugung, dass Menschen und Maschinen künftig „Seite an Seite“ arbeiten würden.

Kleine und mittelständische Unternehmen im Vorteil

Insbesondere wenn Sie IT-Leiter einer kleinen oder mittelständischen Firma sind, können Sie Geschäftsleitung und Belegschaft beruhigen. Denn dann hat Ihr Unternehmen bei der digitalen Transformation einen ganz entscheidenden Vorteil: Anders als große Konzerne haben kleinere Betriebe in der Regel keine langwierigen Entscheidungsprozesse, verfügen über eine überschaubare Unternehmensstruktur und können deshalb agiler auf Marktveränderungen reagieren. Innovationen lassen sich wesentlich schneller implementieren als bei den schwerfälligen Großkonzernen.[1] Damit ist die erste Hürde zur Digitalisierung bereits genommen.

Bewusstsein für Chancen der Digitalisierung schärfen

Mit der Digitalisierung eröffnen sich für Ihr Unternehmen zahllose neue Perspektiven, die den nachhaltigen Erfolg im Markt unterstützen oder sogar steigern können. Die Vorteile liegen auf der Hand und zahlen sich schon nach wenigen Maßnahmen buchstäblich aus. Durch die digitale Transformation

  • Sind Sie bereit für die Technologien, die in Zukunft die Märkte prägen werden (Internet of Things, Smart Home, Smart Grid ...).
  • Gestalten Sie bestehende Prozesse wesentlich effizienter, flexibler, produktiver und transparenter.
  • Verfolgen Sie leichter Ihre Unternehmensziele hinsichtlich Nachhaltigkeit, Sicherheit und Gesundheit (EHS – Environment, Health, Safety).
  • Vereinfachen Sie Prozesse für alle Unternehmensbereiche durch zentrale Datenhaltung.
  • Nutzen Sie modernste Monitoring-Systeme für die kontinuierliche Prozessoptimierung.
  • Steigern Sie die Verfügbarkeit Ihrer Systeme durch laufendes Smart Monitoring und vorausschauende Wartungsmodelle.
  • Verknüpfen Sie nahtlos Produktion und Backoffice zur Vereinfachung von Prozessen in Verwaltung, Beschaffung, Service, Wartung und Marketing.
  • Steigern Sie die Kundenbindung durch maßgeschneiderte Angebote, intuitive Bestellprozesse, schnelle Reaktionszeiten, Echtzeit-Service, Social-Media-Kommunikation etc.
  • Agieren Sie im Markt flexibler auf Kundenanforderungen, z. B. durch die schnelle und bedarfsgerechte Aktivierung von Spezialisten mittels Crowd Services.
  • Sparen Sie Zeit und Kosten durch die nahtlose Zusammenarbeit mit Partnern, Lieferanten und Freelancern (z. B. via Cloud).
  • Entwickeln Sie schnell und einfach neue Geschäftsfelder (z. B. im Service), indem Sie unternehmensübergreifende Synergien nutzen.
  • Verringern Sie den CO2-Footprint Ihres Unternehmens durch energieeffiziente Prozesse und erzielen damit deutliche Ressourcen- und Kosteneinsparungen.


Und denken Sie immer daran: Die digitale Transformation ist kein unüberwindbarer Berg und muss auch nicht in einem durchgehenden Gewaltmarsch bewältigt werden. An erster Stelle steht eine gründliche, auf die Transformation fokussierte Analyse Ihres Unternehmens, um den tatsächlichen Digitalisierungsbedarf zu ergründen. Die erforderlichen Maßnahmen lassen sich dann schrittweise umsetzen und dabei laufend optimieren. So wachsen Sie ganz allmählich in die digitalen Prozesse hinein, lernen, sie optimal zu nutzen, und schonen obendrein noch Ihr Budget.

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