Digitalisierung - eine Investition in mehr Wirtschaftlichkeit und Produktivität

Als IT-Leiter oder IT-Verantwortlicher sitzen Sie oft zwischen allen Stühlen: Die Geschäftsleitung ist erst mal skeptisch, wenn das Unternehmen hohe Summen in größere Veränderungen wie die digitale Transformation investieren soll. Mitarbeiter befürchten wiederum, dass ihre Arbeitsplätze bald von Computern und Maschinen übernommen werden. Ihre Aufgabe als IT-Experte: Dem Management und der Belegschaft eine digitale Strategie präsentieren, die beide gleichermaßen überzeugt, die wirtschaftlichen Chancen herausstellt und den Kollegen ihre Ängste nimmt.

Die Digitalisierung kommt – und alle profitieren davon

Seit der Industriellen Revolution hat kein Strukturwandel die Wirtschaft und Industrie vor derart große Herausforderungen gestellt wie die Digitalisierung. Während Wertschöpfungsketten zwischen Produzenten, Zulieferern, Dienstleistern und Kunden bislang eher eine lineare Struktur aufwiesen, verändern sich diese im Rahmen der digitalen Transformation zu regelrechten Wertschöpfungsnetzwerken mit zahlreichen Querverbindungen. Als CTO spielen Sie in diesem Wandel eine entscheidende Rolle, denn IT-Plattformen und Cloud-Systeme gewinnen derzeit ungemein an Bedeutung – sowohl als Grundlage „intelligenter“ Technologien im Internet of Things als auch zur Vernetzung der Akteure untereinander.

Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand: Sie beschleunigt Prozesse und macht Unternehmen damit produktiver – laut einer gemeinsamen Studie von VDMA und McKinsey erwarten Maschinenbauer beispielsweise in den kommenden zwei Jahren Kosteneinsparungen bis zu 10 Prozent. Eine Studie des HTWK Leipzig und des eCommerce-Dienstes Mercateo sieht durch die Digitalisierung für den Mittelstand im Bereich Beschaffung sogar ein Einsparungspotenzial von bis zu 40 Prozent. Die umfassende Vernetzung von Maschinen, Geschäftsbereichen, Lieferanten und Geschäftspartnern hat positive Auswirkungen auf den gesamten Wertschöpfungsprozess: von der effizienteren, flexibleren Fertigung über die verbesserte Maschinenverfügbarkeit bis hin zu völlig neuartigen, maßgeschneiderten Modellen für den Kundenservice.

Die Grundlagen für die digitale Transformation sind bereits vorhanden – so bietet etwa Siemens heute schon mit seinem offenen IoT-Betriebssystem MindSphere eine Cloud-Lösung, die Unternehmen in ihre digitalen Geschäftsmodelle integrieren können. Coresystems, ein Schweizer Anbieter von Field-Service-Management-Software nutzt MindSphere beispielsweise zur Realisierung innovativer Konzepte für die vorausschauende Maschinenwartung.

ROI von Anfang an – durch eine schrittweise Digitalisierungsstrategie

Eine Studie von Roland Berger belegt, dass etwa 55 Prozent der befragten Unternehmen sich bereits intensiv mit dem Thema der digitalen Transformation auseinandersetzten.[1] Wie sich diese jedoch im Einzelnen umsetzen lässt, ist für jedes Unternehmen individuell zu gestalten – von der aktuellen Standortbestimmung über die Festlegung einer digitalen Strategie bis hin zur Roadmap für die Umsetzung der digitalen Transformation. Als IT-Experte schaffen Sie hierfür mit Ihrem Know-how nicht nur die erforderlichen technischen Strukturen innerhalb des Unternehmens, sondern helfen auch, eine neue Kultur der Zusammenarbeit zu etablieren.

Nutzen Sie die vorhandenen Bausteine, um Ihr Unternehmen behutsam in die digitale Welt zu führen. Der Wandel kann und sollte durchaus schrittweise vollzogen werden, um die erforderlichen Investitionen über einen längeren Zeitraum zu strecken – etwa indem Sie zunächst ältere Maschinen durch gezielte Retrofit-Maßnahmen für die digitale Zukunft bereit machen, statt Ihr Geld sofort in komplett neue Anlagen zu stecken. Oft lässt sich mit der punktuellen Implementierung digitaler Technologien bereits sehr schnell ein ROI erzielen.

 Hilfreich sind dabei:

  • staatliche Förderprogramme für Digitalisierungsmaßnahmen, wie etwa „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie oder der Digitalbonus.Bayern für kleine und mittlere Unternehmen

  • maßgeschneiderte, ergebnisbasierte Finanzierungsmodelle, Leasingverträge, Technologie-Upgrades, Retrofit-Maßnahmen und vieles mehr

 

Während Sie sich also noch mitten im Prozess der digitalen Transformation befinden, können Sie mit den schrittweise implementierten Technologien bereits Geld verdienen – und dabei laufend überprüfen, wie positiv sich die Digitalisierungsmaßnahmen auf die Wirtschaftlichkeit Ihrer Prozesse auswirken.

Argumentationshilfe: Was spricht für die Digitalisierung?
  • Wachstumschancen bei überschaubarem Investitionsbedarf
  • Nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Agilere Prozesse für schnelleres Reagieren auf neue Marktanforderungen
  • Schnellere und kundenspezifischere Produktentwicklung
  • Kürzere Lieferzeiten „just in time“
  • Virtuelle Inbetriebnahme zur Anlagenoptimierung
  • Kürzere Rüstzeiten und schnellere Technologie-Upgrades
  • Maximierte Maschinenverfügbarkeit durch Fehlerreduzierung und innovative Wartungskonzepte
  • Verringerter Energie- und Materialverbrauch
  • Effizienter Kundendienst mit cloud-basierten Condition-Monitoring-Lösungen
  • Optimierte Zusammenarbeit mit Lieferanten über Cloud und mobile Devices

[1] Roland Berger Strategy Consultants, Die digitale Transformation der Industrie. Eine europäische Studie im Auftrag des BDI, 2015

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