Digitalisierung: Mehr Beweglichkeit für Mitarbeiter und Unternehmen

In Zeiten von Industrie 4.0 bauen Unternehmen voll vernetzte und hochautomatisierte Produktionshallen. Firmen wie Ihre wurden vielleicht vor ein paar Jahrzehnten auf traditionelle Weise gegründet, weshalb sie sich natürlich nicht ad hoc neu und hochdigitalisiert aufbauen lassen. Sie müssen andere Wege gehen: Ihnen bietet sich durch die Digitalisierung die Möglichkeit, Ihre bestehenden Prozesse – zu einem höheren Grad als bisher – weiter zu optimieren und sich so mehr Raum für Flexibilität zu schaffen. Zum Beispiel durch den Einsatz von Cloud Computing.

Welche Herausforderungen die heutige Marktsituation mit sich bringt, wissen Sie als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens nur zu genau: In einer Zeit, in der Produkte online zu unschlagbaren Preisen angeboten werden, potenzielle Kunden genaue Produktvorstellungen haben und der nächste Anbieter nur einen Mausklick entfernt ist, ist Flexibilität das oberste Gebot der Stunde. Und auch Ihre Mitarbeiter fordern heutzutage nicht nur eine bessere Vernetzung der einzelnen Unternehmensfachbereiche und -standorte, sondern auch mehr Flexibilität und Mobilität am eigenen Arbeitsplatz. Genau das ist einer der herausragenden Vorteile der Digitalisierung: Sie bringt die Möglichkeiten und damit Chancen für eine Flexibilisierung der Arbeitswelt in Ihrem Unternehmen gleich mit.

Als Unternehmer, der diese Chancen ergreift und sie zusammen mit seinen Angestellten weiterentwickelt, können Sie nach innen eine innovative Vorreiterrolle etablieren – was meist ganz automatisch als Selbstverständnis nach außen getragen wird: Flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Weiterbildungsangebote können die Effizienz steigern und gleichzeitig für mehr Zufriedenheit in Ihrer Belegschaft sorgen.

Die Basis dafür können sogenannte Cloud-Computing-Dienste sein.

Sie werden überrascht sein: Digitalisierung macht Spaß

Firmen, die auf die digitale Transformation setzen, profitieren letztlich nicht nur von wirtschaftlichen Faktoren wie einer höheren Flexibilität, effizienteren Betriebsabläufen oder einer robusteren Konkurrenzfähigkeit. Laut einer Erhebung von Bitkom, dem Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie, verzeichnen 36 Prozent der kleineren und mittelständischen Firmen, die eine Digitalstrategie angehen, eine gestiegene Mitarbeitermotivation durch eine bessere Einbeziehung in Entscheidungsprozesse. Digitalisierung zahlt sich also nicht nur wirtschaftlich aus, sie sorgt auch für frischen Wind in Ihrem Unternehmen.

Digitalisierung: Fünf Schritte zu mehr Flexibilität

1. Schluss mit dem Silodenken 

Handeln Sie abteilungs-, funktions- und projektübergreifend. Digitalisierung fordert ein Zusammenspiel aller Gewerke – und eine Verknüpfung aller eingesetzten Softwareprogramme zu einer IT-Lösung. Damit beseitigen Sie die (oft fehlerhafte) manuelle Mehrfacherfassung von Daten, beispielsweise von Materialscheinen, Lagerlisten und Lieferscheinen. So sparen Sie Zeit und schaffen Struktur und Klarheit.

2. Begreifen Sie Daten als wichtige Ressource 

Erst eine durchgängige Ablaufgestaltung bei IT und Datenverarbeitung sorgt dafür, dass Geschäftsabläufe nahtlos ineinandergreifen: vom Erfassen, Auslesen und Klassifizieren über die Verarbeitung bis zum Export – etwa mit einem ERP-System (Enterprise Resource Planning). So behalten Sie stets den Überblick über den Status aller Projekte und die Ressourcen Ihrer Firma.

3. Virtualisieren Sie sämtliche Prozesse 

Das Tolle an der Digitalisierung? Die Daten sämtlicher Prozesse lassen sich virtualisieren, also sichtbar abbilden. Erst so werden sie für virtuelle Anwendungen – etwa in der Cloud – verfügbar und vor allem auswertbar. Durch diese Automatisierung senken Sie Ihren administrativen IT-Aufwand, sparen also Kosten und machen Ihr Unternehmen schneller und flexibler.

4. Machen Sie sich frei 

Die bisher empfohlenen Maßnahmen steigern die Flexibilität Ihres Unternehmens. Jedoch nicht, wenn Sie weiterhin auf inseltechnische IT-Lösungen vertrauen. Wirkliche Unabhängigkeit bei Investitionen, dem Betrieb und dem benötigten Leistungsumfang bietet Ihnen nur eine Cloud. Deshalb: Achten Sie bei der Auswahl eines entsprechenden Dienstes darauf, dass dadurch sämtliche Systeme miteinander harmonisiert werden und sämtliche Daten gemeinsam genutzt werden können.

5. Schaffen Sie Autonomie für Fachabteilungen 

Mit Cloud Computing sinken Ihre IT-Investitionen, weshalb Ihnen mehr nicht gebundenes Kapital für operative oder strategische Investments zur Verfügung steht. Das so verbesserte Kosten-Nutzen-Verhältnis wird dazu führen, dass digitale Innovationen schneller eingeführt werden können und Ihre IT-Unit mehr Freiheit bei der Auswahl passender Lösungen erhält. So werden Sie Schritt für Schritt Unternehmensabläufe etablieren, die sich gegenseitig befruchten.

Holen Sie sich Partner ins Boot

Dass für die Implementierung einer ganzheitlichen IT-Lösung Profis benötigt werden, ist klar. Daher sollten Sie auf die Unterstützung eines Lösungspartners zurückgreifen. Dieser wird die Umsetzung Ihrer Digitalisierungsstrategie beschleunigen bzw. diese überhaupt erst möglich machen. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen mit ihren schlanken IT-Abteilungen können so ihre digitale Transformation einfacher und schneller bewältigen.