Plattform für Ihren Erfolg

Wir spüren es überall: Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir arbeiten und leben. Dieser Wandel ist enorm – und geschieht in einer Geschwindigkeit, die kaum zu fassen ist. Gerade haben wir uns mit Technologien wie LTE, HDMI oder WLAN vertraut gemacht, da stehen bereits mit 5G, 4K oder dem Internet der Dinge die nächsten Digitalisierungsschritte vor der Tür. Kein Wunder, dass der Umgang mit Zukunftstechnologien zwischen den Extremen pendelt: Auf der einen Seite steht die Euphorie gegenüber Innovation und neuen Produkten. Auf der anderen Seite allerdings herrschen lähmende Skepsis und Verunsicherung. Dabei kann der vernünftige Einsatz digitaler Möglichkeiten dazu dienen, Ihren Alltag einfacher zu gestalten und auch auf geschäftlicher Ebene Ihren Standortvorteil weiter auszubauen.

Jedes Geschäft wird zu einem digitalen Geschäft

Ob es um die Herstellung geht, den Vertrieb von Produkten oder um Kundenbindung und das Pflegen von Partnerschaften: Keiner kennt Ihr Geschäft besser als Sie. Dieses Wissen, gepaart mit einem Standortvorteil, nutzen Sie möglicherweise bereits seit vielen Jahren erfolgreich für Ihr Unternehmen. Es könnte ruhig immer so weitergehen, oder? Doch inzwischen genügt es nicht mehr, mit den alten und etablierten Methoden perfekte Produkte herzustellen oder ein zuverlässiger Dienstleister zu sein, um Ihr Unternehmen für die Zukunft aufzustellen.

Schauen wir uns die Zukunftsperspektiven der Wirtschaft an, spielen zwei Aspekte eine große Rolle: eine immer stärke Vernetzung zwischen Dingen und Unternehmen und neue Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Der Blick auf die Wertschöpfungskette zeigt: Alle Unternehmensbereiche sind mehr oder weniger stark von der Digitalisierung betroffen. Kein Fachbereich und kaum ein Mitarbeiter kann sich dieser Entwicklung verschließen. Oder anders gesagt: Jedes Geschäft wird zu einem digitalen Geschäft. Hand aufs Herz: Wie digital ist Ihr Unternehmen? Gehören Sie bereits zur Industrie 4.0? Das können Sie leicht anhand der fünf zentralen Trends der digitalen Ökonomie überprüfen, die das Beratungsunternehmen Accenture im Rahmen seiner Technology Vision beschreibt.

Trend 1: Das Internet der Dinge

Verbraucher sind häufig sehr offen für das Internet der Dinge, womit das Zusammenspiel von Sensoren und Produkten ermöglicht wird. Alles ist vernetzt – und der Mensch steht im Mittelpunkt. Intelligente Autos, smarte TV-Geräte und Wearables sammeln und liefern Daten über die persönliche Erlebniswelt der Nutzer. Daraus können Unternehmen hochgradig personalisierte Angebote entwickeln.

Trend 2: Fokussierung aufs Ergebnis

Intelligente Hardware schließt die Lücke zwischen digitalem Business und physischer Welt. Künftig geht es nicht mehr nur darum, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Auch die Ergebnisse, die das Zusammenspiel von Hard- und Software möglich machen, sowie die Verbesserung der Customer Experience sind mindestens genauso wertvoll.

Trend 3: Der Plattform-Siegeszug

Die Grundlage für künftige Innovationen und ein disruptives Wachstum sind digitale Industrieplattformen. Aus diesem Grund profitieren auch plattformbasierte Unternehmen stärker von der Digitalisierung. Für alle anderen gilt es, digitale Business-Partner zu suchen und diese in Prozesse zu integrieren. Aktuelle Technologien wie Cloud Computing und mobile IT eröffnen ganz neue Ansätze für Kooperationen. Die nächste Generation von Plattformen wird nicht von den großen Tech-Unternehmen herausgebracht, sondern von Vorreitern aus der Industrie. Dadurch werden bestehende Produkte noch besser in der Nutzung. Haben Sie bereits den richtigen Partner für die Umsetzung Ihrer Ideen?

Trend 4: Künstliche Intelligenz in Unternehmen

Intelligente Software-Lösungen unterstützen Menschen schon jetzt dabei, schneller bessere Entscheidungen zu treffen. Doch der nächste Entwicklungsschritt steht vor der Tür: Künftig werden Big Data, stärkere Rechenleistung, Data Science und künstliche Intelligenz dafür sorgen, dass Maschinen noch bessere Entscheidungen treffen. Der Beginn der Ära einer Software-Intelligenz: Anwendungen und Tools werden der menschlichen Denkweise immer ähnlicher. Grundsätzlich unterscheidet man bei künstlicher Intelligenz vier Bereiche, die für Sie als Mittelständler enorme Chancen bieten: Robotik, wissensbasierte Systeme, Mustererkennung und Mustervorhersage. Lassen Sie uns kurz auf die Robotik eingehen. Der Grundgedanke dahinter ist, Maschinen zu entwickeln, die wie wir Menschen agieren und reagieren können. Solche Roboter können zum Beispiel in der Produktion von gefährlichen Substanzen eingesetzt werden. Oder dort, wo eine hohe Präzision erforderlich ist. Der Unterschied zur herkömmlichen Automatisierung ist, dass intelligente Roboter Fehler erkennen und entsprechend reagieren, etwa wenn bei der Montage ein Produktionsteil schadhaft ist. Auch in der Logistik bewirken intelligente Maschinen schon jetzt weitreichende Veränderungen: Autonome Transportschlitten holen Produktionsteile aus Lagern und sortieren sie selbstständig ein – flexibel und ohne vordefinierte Wege. Einfach indem sie eventuelle Hindernisse erkennen und ausweichen können.

Trend 5: Die Mitarbeiter der Zukunft

Die Technik ermöglicht es Sachbearbeitern, Aufgaben zu erfüllen, die zuvor von IT-Mitarbeitern erledigt wurden. Smarte Technologien wie Wearables, intelligente Geräte und vielseitige Schnittstellen eröffnen an so gut wie jedem Arbeitsplatz ganz neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Eine erfolgreiche Führungskraft der Zukunft ist in der Lage, diese Art von Kollaboration zu managen.

Mehr Effizienz, mehr Sicherheit, weniger Kosten

Natürlich bedeuten Entscheidungen für den Einsatz von Technologien kurzfristig oder mittelfristig finanziellen Einsatz. Doch langfristig profitieren Sie davon: mehr Effizienz, mehr Sicherheit, weniger Kosten. Die Beratungsgesellschaft Roland Berger Research hat in einer Studie im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) ermittelt, dass die Digitalisierung der Industrie allein Deutschland bis 2025 ein zusätzliches kumuliertes Wertschöpfungspotenzial von 425 Milliarden Euro beschert. Auch die anderen prognostizierten Werte sind beeindruckend: Eine Steigerung der Produktivität von bis zu 30 Prozent, eine jährliche Effizienzsteigerung von 3,3 Prozent und gleichzeitig Kostensenkungen von jährlich 2,6 Prozent sind möglich. Schon allein eine bessere Kooperation zwischen Unternehmen und Start-ups in Deutschland kann bis zum Jahr 2020 Wachstumspotenziale von insgesamt 100 Milliarden Euro erbringen.

Probieren Sie Neues aus

Für die Wirtschaft eröffnet sich also ein weites Feld: Unternehmen haben viel Raum, Neues zu probieren und in neue Wachstumsbereiche vorzudringen.

Bei der PTS Logistics Group aus Bremen dient die Digitalisierung als Werkzeug. Das Unternehmen setzt die Microsoft HoloLens in einem industriellen Testprojekt ein, um einen Prototyp zu entwickeln, mit dem Verpackungen für Transportkisten geplant und das Handling bis hin zur Baustelle optimiert werden sollen. Das bietet Potenzial für Prozessverbesserungen und für das Unternehmen einen vorausschauenden Technologiesprung. Bei der FIT AG aus der Nähe von Nürnberg wiederum wurde die Digitalisierung zum Geschäftsmodell. Das Unternehmen ist ein Global Player in der Medizintechnik und stellt mit höchster Präzision weltweit gefragte 3D-Objekte her.

Es gibt keine Ausreden mehr

Ganz klar: Deutschland ist ein Industrieland. Kernkompetenzen liegen in industrieller Produktion und industrienaher Dienstleistung. In anderen europäischen Ländern ist es ähnlich. Die Entwicklung der Wirtschaft wird jedoch zunehmend durch die Digitalisierung bestimmt. Das Ziel traditioneller Unternehmen muss daher sein, die hohe Industriekompetenz auch in der neuen Digitalökonomie auszuspielen. Übrigens: Mit dem bundesweiten Förderprogramm "go-digital" bietet das Bundeswirtschaftsministerium praxiswirksame Beratungsleistungen für Unternehmen an, die mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den Bereichen Online-Vertrieb, Digitalisierung des Geschäftsalltags und IT-Sicherheit Schritt halten möchten. Es gibt also keine Ausreden mehr: Wann digitalisieren Sie?

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