CERN

Daten speichern für die größte Maschine der Welt

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Cloud

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Cloud-Partner des CERN ist unter anderem A1 Digital mit der Cloud-Plattform Exoscale. Exoscale ist auch Teil der Initiative Helix Nebula Science Cloud (HNSciCloud), die die Versorgung europäischer Forschungseinrichtungen mit hybriden Cloud-Services organisiert.

Warum CERN sich für Exoscale entschied

1

Modernste Infrastruktur für alle

Die Cloud-Lösung Exoscale von A1 Digital bietet Unternehmen jeder Größe den Zugang zu modernster Infrastruktur aus der Cloud: hochverfügbare Server, redundante Datenspeicherung, GPU-Server für anspruchsvolle IT-Aufgaben.

2

In Europa lokalisierte Server

Die Server stehen in europäischen Rechenzentren, die die hohen Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen.

3

Intuitives und leichtes Handling

Exoscale bietet Cloud-Hosting mit Schwerpunkt auf Einfachheit, Skalierbarkeit und Sicherheit für SaaS-Unternehmen und Web-Anwendungen. Dank einer einfachen und intuitiven Web-Administrationsoberfläche, gepaart mit einem transparenten Preismodell, macht Exoscale komplexe Infrastrukturkonzepte leicht umsetzbar. Exoscale setzt auf schnelle und flexible Self Service Lösungen für die Kunden.


Der Kunde:

Bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf hängen die Wolken voller Daten: Der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC), die größte Maschine der Welt, erledigt bei ihrer Suche nach dunkler Materie mehr als zwei Millionen Aufgaben pro Tag und produziert dabei jährlich mehr als 25 Petabyte Daten. (Zum Vergleich: 1 Petabyte entspricht der tausendfachen Menge eines Terabytes, also einer heute handelsüblichen Festplattengröße). Eins der aktuellen Projekte beim CERN ist CLOUD, aber das hat mit Cloud Computing nur indirekt zu tun. Das Akronym steht hier für „Cosmics Leaving Outdoor Droplets“ und dient der Erforschung der möglichen Verbindung von kosmischer Strahlung und irdischen Wolkenformationen. Die Wissenschaftler des CERN erhoffen sich von dem Projekt Erkenntnisse über die Atmosphäre und das Klima. Die Cloud ist im Projekt dennoch vertreten: als IT-Infrastruktur für das Verarbeiten und Auswerten von Projektdaten.

Die Herausforderung:

Die riesige Menge an Daten, die der LHC und das Forschungsprojekt zum Klima erzeugen, benötigt eine leistungsfähige Cloud-Umgebung. Um eine solche Umgebung zu schaffen, hat eine europäische Initiative unter Federführung des CERN und mit Partnern wie der deutschen DESY oder des Karlsruher Institute of Technology (KIT) die Helix Nebula Science Cloud (HNSciCloud) ins Leben gerufen. Zu den Vertragspartnern der Wissenschafts-Initiative gehört auch A1 Digital, die seit August 2017 die Cloud Plattform Exoscale zu ihren Produkten zählt. Im Unterschied zu kommerziellen Cloud-Anbietern, die im öffentlich finanzierten Wissenschaftsbetrieb nur wenig verbreitet sind, vernetzt die HNSciCloud-Initiative Cloud-Partner mit Forschungsinstitutionen. Diese können ihre Services zu überschaubaren Kosten mit der erforderlichen Sicherheit für Infrastrukturen und Daten anbieten.

Die Cloud-Anbieter des Vertrauens müssen dabei unter anderem die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Performance und Datenspeicher müssen mit Datensätzen im Petabyte-Bereich umgehen können.
  • Die Cloud-Lösungen müssen Container-Technologien für die Entwicklung und Distribution von Software-Lösungen unterstützen.
  • Netzwerk-Konnektivität und Identitäts-Management.
  • Service und Support bereitstellen.
  • Bezahlmodelle präsentieren, die für den Wissenschaftsbetrieb interessant sind.

Die Lösung:

Im April 2017 wurden insgesamt drei Konsortien gebildet, die den Prototypen der Wissenschafts-Cloud entwickeln und bereitstellen sollen. Als Mitglied eines der Konsortien steuert A1 Digital mit Exoscale 10.000 CPU Cores bei und zusätzlich Speicherplatz für ein Petabyte an wissenschaftlichen Rohdaten. Die Orchestrierung der konsortialen Cloud-Lösung unter Führung der belgischen Rhea Group übernimmt deren Tochter SixSq. Alle an die HNSciCloud angeschlossenen wissenschaftlichen Gruppen haben Zugriff auf die Daten, um ihre Anwendungen zu testen und um mit anderen Forschungseinrichtungen an langfristigen Wissenschaftsprojekten zusammenarbeiten zu können. Mit der Offenheit und Interdisziplinarität ist die Wissenschafts-Cloud ein großer Schritt in Richtung Forschung und Innovation auf großer vernetzter Ebene.

Die Initiative zur Gründung der HNSciCloud führte im April 2018 zur Gründung der European Open Science Cloud (EOSC) der Europäischen Union (EU). Ziel der offenen Cloud ist es, den 1,7 Millionen Wissenschaftlern und mehr als 70 Millionen Beschäftigten in Wissenschaft und Technologie in Europa eine virtuelle Umgebung für das Speichern, das Management, die Analyse und die Mehrfachverwendung von Forschungsdaten quer über Ländergrenzen und Forschungsdisziplinen zu ermöglichen. Dafür bringen die EU-Initiative und die HNSciCloud öffentliche Forschungseinrichtungen und ihre internen IT-Organisationen mit kommerziellen Cloud-Anbietern zusammen, um den wissenschaftlichen Institutionen Infrastructure-as-a-Service (IaaS) für die kostengünstige Nutzung von Cloud-Diensten anbieten zu können.

Die europäische Kernforschungsorganisation CERN in Genf nutzt für ihr Projekt Cosmics Leaving Outdoor Droplets (Cloud) auch die Cloud als Datenspeicher und Plattform für Datenanalysen im Petabyte-Bereich. Cloud-Partner des CERN ist unter anderem A1 Digital mit der Cloud-Plattform Exoscale. Exoscale ist auch Teil der Initiative Helix Nebula Science Cloud (HNSciCloud), die die Versorgung europäischer Forschungseinrichtungen mit hybriden Cloud-Services organisiert.

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